Goldauer Bergsturz von 1806
 
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Im Gebiet des Goldauer Bersturzes wurden bisher rund 700 verschiedene Blütenpflanzen, Farne und Moose beobachtet, wobei insbesondere bei den Moosen noch nicht alle Arten erfasst sind. Da der Platz auf dieser Seite nicht ausreicht alle diese Arten vorzustellen, sind hier stellvertretend 6 typische Arten abgebildet, die alle sehr charakteristisch für das Goldauer Bergsturzgebiet sind und die vor allem im grasreichen, lichtreichen Föhrenwald im mittleren und oberen Bergsturzhang vorkommen.
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Farbtupfer im Gras

Wohl die attraktivste Pflanze

Ein robuster Strauch

Fast etwas untypisch für Bergsturzgebiete sind die vielen Orchideen die hier vorkommen. Der Grund für den Orchideenreichtum liegt einerseits am jungen Alter des Standortes und andererseits in den tonreichen, welchselfeuchten Böden.

Ein gemeinsames Merkmal vieler Bergsturzgebiete ist, dass sie reich an spezialisierten Pflanzen sind, die auf Fels und Blockstandorten wachsen. Unter diesen finden sich diverse Gräser und Seggen, die auch im ganzen Gebiet des Goldauer Bersturzes sehr stark vertreten sind. Daneben stocken vor allem im oberen Bergsturzgebiet robuste Holzgewächse, denen der extreme Standort nichts auszumachen scheint.
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Ein Besiedler auf nacktem Fels

Das charakteristische Gras vieler Bergsturzgebiete

Versteckspiel auf Nagelfluhoberfläche

Die oben abgebildeten Arten scheinen auf der nackten Nagelfluhoberfläche ohne Bodensubstrat zu wachsen. Sie widerstehen der direkten Besonnung und der grossen Sommertrockenheit scheinbar problemlos. Die Nagelfluhoberfläche hat aufgrund ihres Aufbaues aus zusammengekitteten Geröllkomponenten oft kleinste Ritzen und Spalten in die Wurzeln von Pflanzen vordringen können. Eine andere Strategie ist, dass die Pflanze das Wasser aus regenreichen Zeiten speichert z.B. in spezialisierten verdickten Blättern.

© 1.1.2007