Goldauer Bergsturz von 1806
 
Vegetation
 
 
 
 
Unwetter 2005
 
 
 
 
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Alle Pflanzenbestände, die heute im Goldauer Bergsturz vorkommen, haben sich seit dem Niedergang vor 200 Jahren neu aufgebaut. Diese Entwicklung ist in den meisten Bergsturzteilen noch nicht zum Stillstand gekommen und wird durch dynamische Effekte (Windwurf, Rutsche, neue Felsabbrüche) immer wieder gestört. Aus vegetationskundlicher Sicht ist es nun sehr aufschlussreich festzustellen, wie diese Entwicklung in Zukunft weiterverläuft.


Dauerfläche im unteren Bergsturzhang im Jahre 1995


Änderungen in der Vegetationsdecke laufen nur sehr langsam ab. Deswegen braucht es in der Regel mehrere Jahrzehnte um solche Veränderungen auch tatsächlich nachweisen zu können.

In einem laufenden Forschungsprojekt werden derzeit diese Veränderungen in der Pflanzendecke mit Hilfe kleiner Gelände-Ausschnitte im Goldauer Bergsturzareal verfolgt. Dazu wird die Artenzusammensetzung auf Dauerflächen in Abständen von mehreren Jahren erhoben. Dies ermöglicht schliesslich gesicherte Aussagen über die Richtung und die Geschwindigkeit der Vegetationsentwicklung im Bergsturzgebiet zu machen. Erste Ergebnisse dieser Studie werden voraussichtlich im Jahre 2009 vorliegen.

© 1.1.2007