Goldauer Bergsturz von 1806
 
Blockschutt
 
 
 
 
Unwetter 2005
 
 
 
 
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Begibt man sich im unteren Bergsturzhang oder im Talgrund in den Wald, fallen sofort die vielen, zum Teil hausgrossen Blöcke auf die sich darin befinden. Sie sind alle Reste des Bergsturzes von 1806. Die Blöcke sind aber nicht vegatationslos geblieben, sondern tragen eigene kleine Lebensgemeinschaften. Es kann sich durchaus lohnen einen solchen Block einmal aus nächster Nähe zu betrachten.


Mit Sträuchern überwachsener Block im Goldauer Bergsturz


Auf flachen Block-Oberflächen finden wir mehrheitlich Sträucher, krautige Pflanzen, Gräser, Seggen und Farne. Dann und wann treffen wir aber auch auf einen ausgewachsenen Baum, der dann den Stein mit seinen Wurzeln regelrecht umklammert. An den steilen Seitenwänden der Blöcke kommen in der Regel kaum mehr Blütenpflanzen vor. Dennoch sind diese Felsflanken nur selten vegetationsfrei, denn sie werden oft flächendeckend von einem dichten Moosteppich überwachsen.

 

Baumwurzeln

Mit Farnen und Kräutern überwachsener Block

Moosteppich

 

Weiterführende Literatur:

Grundmann A., 2000: Zur Standorts- und Vegetationsentwicklung im Goldauer Bergsturz. Dissertationes Botanicae, 335. Bornträger, Stuttgart.

© 1.1.2007