Goldauer Bergsturz von 1806
 

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Frühlingsexkursion in den «Schutt»  
 

Jedes Jahr nach der Schneeschmelze beginnt im Schutt die «grosse Zeit der Moose». Weil die Bäume und Sträucher noch keine Blätter tragen, fällt viel Licht in den Wald hinein. Dies ermöglicht zusammen mit dem Regenreichtum und der grosse Luftfeuchtigkeit ein reges Wachstum. Später, wenn dann die übrigen Pflanzen richtig am gedeihen sind, fristen die Moose buchstäblich nur noch ein Schattendasein.


Klein-
Lebensgemeinschaften
verschiedener Pflanzen

Die Moospolster auf den
Blöcken treten im laubfreien Wald
deutlich hervor

Die wahre Grösse
vieler Blöcke wird nun
sichtbar

 

Nun wäre also die ideale Zeit um die üppigen Moospolster auf den Bergsturzblöcken im Schutt einmal etwas genauer zu betrachten. Kramen Sie also Ihr verstaubtes Pflanzenbuch hervor und machen sich auf den Weg! Vielleicht entdecken Sie auf den Bergsturzblöcken ja auch die häufigste Pflanze des ganzen Bergsturzgebietes. Welche könnte es denn sein? Soviel sei schon einmal verraten: Es ist ein Moos.

Bereits können wir auch die ersten Frühblüher ausmachen, die wie die Moose, die lichtreiche Zeit am Waldboden ausnutzen. Zu ihnen gehören das Buschwindröschen, das Leberblümchen oder der Zwergbuchs.

Möchten Sie etwas mehr ins Detail gehen, dann können Sie unter dem untenstehenden Linke eine vereinfachte Tabelle der Vegetation des Goldauer Bergsturzes herunterladen.

Route: Man verlässt den Bahnhof Arth-Goldau in Richtung Oberdorf und folgt den Wegweisern Richtung Schutt/Goldseeli/Lauerz.
Für Schutt-Neulinge wird empfohlen dem Vita-Parcours zu folgen. Auch der Weg an und um den Goldsee lohnt sich.
Anforderung: Gut begehbare Wege mit kleineren Steigungen. Bei Nässe etwas rutschig.
Zeit: bis Mitte Mai.

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Übersichtstabelle der Vegetation im Goldauer Bergsturz
  (mit deutschen und wissenschaftlichen Pflanzennamen).
© 1.1.2007