Goldauer Bergsturz von 1806
 
Fossiler Baum
 
 
 
 
Unwetter 2005
 
 
 
 
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Der Fundort der fossilen Bäume liegt an einer schwer zugänglichen Stelle in der Abbruchwand im oberen Bergsturzgebiet. Die Herstellung des Abdruckes erwies sich deshalb als schwierig und bedurfte technisch aufwändiger Vorarbeiten. Um im Gelände sicher arbeiten zu können wurde in der Felswand eine Plattform eingerichtet, die mit einer Transportseilbahn vom Gnipen her erreicht werden konnte.

Arbeitsplattform in der Felswand mit Seilbahn


Zur Herstellung des Abdruckes konnte der für derartige Arbeiten spezialisierte Präparator Urs Oberli aus St. Gallen gewonnen werden, der unter wissenschaftlicher Leitung des Paläontologen Dr. Heinz Furrer den Abdruck im Bergsturzgelände angefertigt und die Reproduktion erstellt hat.

Der fossile Baum wird mit Silikon überdeckt

 

Fixierte Negativform wird vom Baum abgelöst

Um den Abdruck anfertigen zu können musste der Baumstrunk mit seinem Wurzelwerk zuerst freigelegt werden. Anschliessend wurde auf dem Baum in mehreren Arbeitsgängen eine Silikonmasse aufgetragen. Die Silikonmasse vermag selbst kleinste Strukturen wiederzugeben. Diese Silikonschicht wurde später mit einem Jutegewebe armiert und mit einer Polyestermasse fixiert und anschliessend vom Baum wieder abgezogen. Die Polyester-Stützform gewährleistete, dass der Abdruck nach dem Transport in die Werkstatt wieder in die ursprüngliche Form gebracht werden konnte. Anhand dieser Negativform hat dann der Präparator Urs Oberli die originalgetreue Reproduktion des Baumes angefertigt.


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© 1.1.2007